Die Orgel in der staatl. Philharmonie Minsk wurde von der Firma Rieger-Kloss
1962 mit 73 Registern auf 4 Manualen und Pedal gebaut. Nach 50 Jahren war die elektrische Anlage durch Oxydation und durchgebrannten Kontakten sehr anfällig geworden.

Die Orgel hat nun einen neuen fahrbaren Spieltisch mit modernster Technik bekommen. Dieser verfügt über 4000 Kombinationen und einen Midirekorder.
Somit können Konzerte aufgezeichnet und später reproduziert werden.
Zudem ist es möglich über die Midi-Schnittstelle digitale Musikinstrumente zu
spielen was ungeahnte musikalische Möglichkeiten bietet.

Das Pfeifenwerk war in einem schlechten Zustand, die Intonation sehr dezent und leise. Den großen Saal konnte das mit immerhin 73 Registern recht große Instrument nicht ausreichend füllen. Die Mensuren sind zum Diskant hin sehr eng, was der heutigen Vorstellung einer kräftigen und fülligen Intonation Grenzen setzt. Wir konnten mit höheren Aufschnitten, leichtem öffnen der Füße und Kernspalten der Orgel insgesamt mehr Kraft und den einzelnen Registern mehr Charakter und Grundtönigkeit verleihen. Dadurch gewinnt die Orgel deutlich und kann nun, nur mit Hauptwerk, Oberwerk und Pedal, den Saal gut ausfüllen.

Da der Saal nur in der Urlaubszeit der Philharmonie frei ist, konnten wir in diesem Jahr nur Hauptwerk, Oberwerk und Pedalwerk restaurieren. Die beiden Schwellwerke werden in einem weiteren Abschnitt restauriert und intoniert.

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